Nanna (Marianne) Bauschert-EngelNeugierig auf die Schönheiten der Welt, erblickte ich ihr Licht drei Tage zu früh, als Westfälin.

Bedingt durch Kriegswirren, mehrfachen Schulwechsel, nahm ich auf zwei Kloster-Internatsschulen u.a. erste Einblicke in künstlerisches Gestalten und Sehen.

Machte in Köln die Ausbildung als Med. Techn. Assistentin und übte diesen Beruf in London, Essen und Tübingen aus. Später dann als Pharmareferentin einer angesehenen Firma.

Die Kunst, ihre Geschichte und das damit verbundene Umfeld, wie Archäologie, Ethnologie und Religionen füllten meine freie Zeit aus.

In Tübingen begegnete ich meinem späteren Mann, dem Holzschneider und Graphiker Heiner Bauschert. Es wurden künstlerisch kreative gemeinsame Jahre.

Nach seinem frühen Tod hinterließ er ein umfangreiches Werk. Ich sah es als meine Aufgabe an, mich für Heiner Bauschert einzusetzen.

Durch das Layouten (noch ohne PC) und der Herausgabe der Bücher entdeckte ich erneut meine Liebe zu gestalterischem Tun. Daraus entwickelten sich ab 1989 meine ersten Collagen und folgenden Ausstellungen.

Aus der intensiven Beschäftigung mit der Kultur der Kelten, über mehrere Jahre, wurden in den 90er-Jahren Vorträge und Seminare, unter anderem an der Volkshochschule Tübingen.

Meine Liebe zur Musik reicht über unseren Kulturkreis hinaus bis hin zu den fernöstlichen Klängen und so ist es naheliegend, dass ich eine Ausbildung in Klangtherapie machte, (2005) und diese seither inklusive Beratungsgesprächen in meinem Klangraum anbiete.

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit bei den Tübinger Hospizdiensten seit 2006 stelle ich dankbar fest, dass das Leben mit zunehmendem Alter immer ausgefüllter, intensiver wird und es dominiert die Freude am Dasein, am Sein.